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Beitragsberechnung in der Lebensversicherung

Wird eine Lebensversicherung abgeschlossen, so müssen zahlreiche Gesundheitsfragen beantwortet werden, die für die Beitragsberechnung von Bedeutung sind. Denn je jünger und gesünder die zu versichernde Person ist, desto geringer fallen die Beiträge aus. Entscheidend für die Beitragsberechnung ist allerdings auch die gewünschte Todesfallsumme, bzw. das Kapital, welches für den Erlebensfall vorgesehen ist.

Aufgrund der Komplexität bei dieser Art der Versicherung, ist eine gute Beratung unverzichtbar. Ebenfalls sollte vor dem Abschluss einer Lebensversicherung ein umfassender Vergleich durchgeführt werden, um ein Angebot zu entdecken, welches preiswert ist, aber auch beste Leistungen bietet.


Die Lebensversicherung

Zur privaten Vorsorge fürs Alter bzw. für die Hinterbliebenen gehört natürlich ebenfalls die Lebensversicherung. Sie tritt am Markt in verschiedenen Varianten auf und sichert das Leben des Versicherten ab. Dadurch können Sie beispielsweise Ihre Familie vor dem Verdienstausfall schützen, der durch Ihren Tod entsteht oder Sie sichern damit bestehende Darlehen ab. Oftmals wird die Lebensversicherung beim Baudarlehen auch als Sicherheit verlangt. Mit dem Betrag, der im Todesfall ausgezahlt wird, kann dann das Darlehen abgezahlt werden.

Die Arten der Lebensversicherung

Bei der Lebensversicherung wird grundsätzlich in verschiedene Arten unterteilt. Dabei sind die kapitalbildende Lebensversicherung und die Risiko Lebensversicherung wohl die beiden bekanntesten Vertreter dieser Versicherung. Bei ersterer wird eine Einmalzahlung in vertraglich vereinbarter Höhe ausgezahlt, wenn die versicherte Person stirbt. Die Hinterbliebenen können damit bestehende Verpflichtungen ablösen, die Beerdigung bezahlen und vieles mehr. Sollte die vereinbarte Versicherungsdauer erlebt werden, dann erfolgt ebenfalls die Auszahlung des Kapitals, meist in einer Summe und direkt an den Versicherten. Dabei wird als Endzeitpunkt der Versicherung regelmäßig das 60. oder 65. Lebensjahr vereinbart, so dass ein größerer Einmalbetrag mit Beginn des Rentenalters zur Verfügung steht.

Die Risiko Lebensversicherung dagegen ist eine reine Risikoversicherung. Sie sichert lediglich das Risiko des Todesfalls ab. Es kommt bei Erleben des Versicherungsablaufs nicht zu einer Kapitalauszahlung. Diese Lebensversicherung kann in der Regel auch nicht beliehen werden. Sie eignet sich insbesondere für junge Menschen, denen es lediglich wichtig ist, ihre Hinterbliebenen im Todesfall abgesichert zu wissen.

Vor- und Nachteile der Lebensversicherung

Die Lebensversicherung bietet grundsätzlich den Vorteil, dass Sie damit Ihre Familie absichern können, sollten Sie versterben. Dabei bietet die Risiko Lebensversicherung zusätzlich den Vorteil sehr geringer Beiträge und einer hohen Risikoabsicherung. Somit können Sie mit vergleichsweise geringem Aufwand eine sehr hohe Todesfallleistung vereinbaren, und das meist schon kurz nach Abschluss des Vertrages.

Die kapitalbildende Lebensversicherung dagegen ist mit deutlich höheren Beiträgen verbunden. Das liegt vor allen Dingen daran, dass es hier darum geht, Kapital aufzubauen. Somit muss ein Teil des Geldes angespart werden und ein vergleichsweise geringer Teil geht in die Risikoabsicherung ein. Dafür können Sie sich mit dieser Lebensversicherung auch ein finanzielles Polster fürs Alter schaffen.

Lebensversicherung in verschiedenen Variationen

Die Lebensversicherung kann weiterhin in unterschiedlichen Varianten und Kombinationen auftreten. So gilt die klassische Lebensversicherung als meist verwendete Variante. Es wird eine Ablaufleistung in bestimmter Höhe und Währung vereinbart. Die fondsgebundene Lebensversicherung dagegen leistet in Form von Anteilen an Fonds. Aufgrund der höheren Rendite, die insbesondere bei sehr langen Laufzeiten zum Tragen kommt, ist diese Lebensversicherung besonders für junge Menschen empfehlenswert. Die indexgebundene Lebensversicherung dagegen sieht vor, dass die Versicherungsleistung anhand von Indizes vereinbart wird.

Daneben findet sich die Beitragsbefreiung in der Lebensversicherung. Sie kommt vor allem bei der Ausbildungsversicherung, der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Aussteuerversicherung zum Tragen. Bei der Ausbildungsversicherung werden die Eltern eines Kindes als versicherte Personen angesehen. Die Ablaufleistung der Versicherung wird jedoch an das Kind ausgezahlt und zwar zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt. Sollten die Eltern vor diesem Zeitpunkt versterben, müssen keine weiteren Beiträge mehr gezahlt werden, die Ablaufleistung wird aber trotz allem an das Kind ausgezahlt.

Ebenso kann die Lebensversicherung als Form der Anlage von vermögenswirksamen Leistungen abgeschlossen werden oder als Direktversicherung über den Arbeitgeber, um nur einige Beispiele zu nennen.