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Kfz-Versicherung vergleichen

Besonders wichtig ist, dass Sie die Kfz-Versicherung stets vergleichen. Nur so können Sie eine wirklich günstige Versicherung für sich finden. Dabei sollten Sie wissen, dass die Kostenunterschiede zwischen der günstigsten und teuersten Kfz-Versicherung mehrere Hundert Euro pro Jahr ausmachen. Der umfassende Vergleich, den Sie gleich hier durchführen können, kann Ihnen also bares Geld sparen.


Die Kfz-Versicherung

Als Autobesitzer ist Ihnen längst klar, dass die KFZ-Versicherung verpflichtend ist. Sie gilt für jedes Fahrzeug als gesetzlich vorgeschrieben. Damit wird allerdings nur der Haftpflichtteil bei der Kfz-Versicherung bezeichnet. Denn besteht diese Versicherung nicht, darf das Kraftfahrzeug nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Dabei ist zu beachten, dass die Kfz-Versicherung sich neben der Haftpflichtversicherung auch in die Kaskoversicherung gliedert. Diese ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Kaskoversicherung, die als Teilkasko- und Vollkaskoversicherung angeboten wird, kann freiwillig abgeschlossen werden.

Die Vollkaskoversicherung ist in der Regel nur für neuwertige oder sehr hochwertige Fahrzeuge empfehlenswert. Ebenfalls ist sie sehr häufig grundlegender Bestandteil eines Leasing-Vertrages. Die Vollkaskoversicherung kommt dabei nicht nur für Schäden durch einen Unfall am Wagen eines Dritten auf, sondern genauso für die am eigenen Wagen entstandenen Schäden. Die Teilkaskoversicherung wird dagegen oft für Kraftfahrzeuge mit einem Alter von zwei bis drei Jahren abgeschlossen. Sie schützt den Versicherungsnehmer vor Schäden durch Diebstahl, Vandalismus, Wildunfällen und Sturm bzw. Hagel. Die Teilkaskoversicherung wird oftmals für sehr alte Autos nicht mehr abgeschlossen, da sie hier in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen steht.

Kfz-Versicherung und die Rabatte

Bei einer Kfz-Versicherung werden die Beiträge grundsätzlich nach Ihrer Schadenfreiheitsklasse berechnet. Diese ergibt sich aus der Anzahl der Jahre, in denen Sie Auto fahren, und zwar unfallfrei, sowie mit einem eigens versicherten Wagen. Je länger Sie mit dem Auto unfallfrei unterwegs sind, desto höher ist Ihre Schadenfreiheitsklasse, so dass die Beiträge zur Kfz-Versicherung sinken. Zusätzlich werden zur Beitragsberechnung Typ- und Regionalklassen verwendet. Die Typklassen sollen widerspiegeln, wie hoch die Wahrscheinlichkeit bei dem von Ihnen gefahrenen Modell ist, dass es zu Schäden kommt. Hierbei werden statistische Werte herangezogen, so dass die Typklasse sich regelmäßig ändert. Die Regionalklasse dagegen soll die statistische Wahrscheinlichkeit angeben, mit der das Auto in der Region, in der es gefahren wird, einen Unfall erleidet oder gestohlen wird.

Weiterhin von Bedeutung für die Berechnung der Beiträge sind die unterschiedlichen Rabatte, die von nahezu jeder Kfz-Versicherung angeboten werden. So müssen Fahranfänger oft immense Prämien entrichten, was nicht zuletzt an der niedrigen Schadenfreiheitsklasse liegt. Dabei gibt es allerdings Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Fahrern. Darüber hinaus werden Rabatte gewährt, wenn das Auto nicht von Personen unter 23 Jahren gefahren wird. Frauen erhalten ebenfalls oft einen Bonus, genauso wie Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst. Ebenso entscheidet der nächtliche Standplatz des Wagens über die Höhe der Versicherungsprämie. Wer das Auto am Straßenrand abstellt, muss mit höheren Beiträgen rechnen, als derjenige, der es in Carport oder Garage unterbringt. Denn dort ist die Gefahr, dass Hagel- und Sturmschäden oder Diebstahl auftreten, geringer.

Weiterhin gewähren viele Versicherungen Rabatte auf die Kfz-Versicherung, wenn selbst genutztes Wohneigentum vorhanden ist. Darüber hinaus können für Wenigfahrer attraktive Preisnachlässe erreicht werden. Hierbei gibt es meist eine Staffelung, die von 3.000 Kilometer jährlich bis 15.000 Kilometer jährlich reicht. Je nach Kfz-Versicherung können diese Grenzen jedoch in unterschiedlichen Schritten festgelegt werden.

Die Kfz-Versicherung ermöglicht Ihnen unterschiedliche Beitragszahlungen. Dabei ist die jährliche Zahlungsweise die günstigste Variante. Denn hier werden keinerlei Ratenzahlungsaufschläge berechnet. Sie können ebenso quartalsweise, halbjährlich und bei Bedarf sogar monatlich zahlen. Allerdings müssen Sie hier oft einen prozentualen Aufschlag auf den eigentlichen Beitrag zahlen.

Was unbedingt in der Kfz-Versicherung enthalten sein sollte

Die Kfz-Versicherung umfasst in der Regel verschiedene Leistungen. Sie sollten auf ausreichend hohe Deckungssummen für Personen- und Sachschäden in der Haftpflichtversicherung achten. Sinnvoll kann es ebenfalls sein, wenn ein Schutzbrief in der Kfz-Versicherung mit eingeschlossen ist. Dieser ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie nicht Mitglied in einem Automobil-Club sind.

Ob Sie die Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen, bleibt Ihnen selbst überlassen. Hier sollten Sie Kosten und Nutzen genau abwägen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.